Newsbereich der Diakoniestation Stuttgart

Stolzer Besitzer eines Cabriolet-Vera Scheurenbrand

Bad Cannstatt, 2.8.2017

Die Leiterin der Praxis für Ergotherapie, Vera Scheurenbrand ist neuerdings im smart Cabriolet durch´s  Städtle unterwegs. Dank der Sponsoringunterstützung durch Mercedes Benz konnte Sie gestern ihr neues Fahrzeug in Empfang nehmen.

Die Fahrzeugübergabe fand vor dem Cannstatter Carré durch Manfred Seitz, dem Verkaufsleiter smart, statt. Man hatte sich im Vorfeld auf einen üblichen Smart fortwo eingestellt, dass es jetzt ein Cabriolet passend zum Sommer wurde, kam ganz unerwartet. Frau Scheurenbrand freut sich dabei vor allem auf moderne Technologien wie Navigation und Freisprecheinrichtung, die ihr das Fahren spürbar erleichtern. Die Diakoniestation setzt bereits seit vielen Jahren Fahrzeuge der Marke Smart ein. Aktuell kommen über 120 Smarts mit dem Logo der Diakoniestation in Stuttgart zum Einsatz.  Armin Picht: „Unsere Mitarbeiter sind jeden Tag in Stuttgart unterwegs und müssen oft auch kleine Lücken zum Parken nutzen. Da ist es wichtig, Fahrzeuge vorzuhalten die klein und wendig sind.“ Manfred Seitz ergänzt: „Uns liegt die Arbeit der Ergotherapie sehr am Herzen und wir freuen uns sehr, dass wir diese aktiv unterstützen können.“

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v.l.n.r. Gregor Vogelmann, Andrea Langenstein, Armin Picht, Siegfried Wolff

das Team der Tagespflege in S-Vaihingen

Erneut das IQD-Siegel erhalten

Stuttgart im Juli 2017

Innerhalb der vergangenen 3 Monate wurden alle 15 ambulanten Pflegebereiche sowie die Tagespflege vom Institut für Qualitätskennzeichnung von sozialen Dienstleistungen – kurz IQD- erneut mit dem Siegel ausgezeichnet. Das Verfahren beinhaltet eine anonyme Befragung aller Kunden und Mitarbeiter, sowie eine Besichtigung der Gutachter direkt vor Ort, um die vorhandene Struktur- und Prozessqualität zu überprüfen. Frau Langenstein, als Leitung Pflegemanagement, war innerhalb der Einrichtung verantwortlich für die erfolgreiche Prüfung und ist stolz auf die Ergebnisse der Bereiche. Besonders auf die erstmalige Zertifizierung der Tagespflege in S-Vaihingen. Geschäftsführer Armin Picht dankt allen Mitarbeitern und auch Frau Langenstein für ihr großes Engagement. Die Siegel sind nun wieder bis Juli 2020, zur nächsten großen IQD-Überprüfung, gültig.

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Übergabe der ersten E-Smart-Flotte im Smart Center Leonberg

Stuttgart, 29. Juni 2017

Der Förderverein Diakonie Stuttgart-Vaihingen e.V. und die Krankenpflegevereine Plieningen-Hohenheim e.V. sowie Birkach und Schönberg e.V. übernehmen die laufenden Leasingraten für 3 Elektrofahrzeuge in den Pflegebereichen Vaihingen und Plieningen. Mit dem zur Verfügung gestellten Betrag wird es der Diakoniestation Stuttgart ermöglicht, Elektro-Mobilität zu betreiben.

Wie bereits Anfang des Jahres berichtet wurde, hat sich die Diakoniestation Stuttgart zum Ziel gesetzt, in den kommenden 5 Jahren bis zu 60 Elektro- und Hybridfahrzeuge im ambulanten Dienst einzusetzen. Durch die billigeren Unterhaltskosten (Strom statt Benzin) wird die Diakoniestation Stuttgart einen echten Mehrwert erzielen.

Ein erster Schritt ist nun getan, indem die ersten 10 E-Fahrzeuge im Smart Center Leonberg für 9 Pflegebereiche der Diakoniestation in Empfang genommen werden konnten. Geschäftsführer Armin Picht dankte den beiden Vorsitzenden der Förder- und Krankenpflegevereine, Reinhold Weinmann sowie Karin Thume für ihre tatkräftige Unterstützung und Förderung des Projektes. Die nächste E-Smart-Flotte ist bereits für Anfang kommenden Jahres für weitere Pflegebereiche vorgesehen.

db

 

Ne´runde Sache Bufdi/FSJ – Da beweg ich was

…unter diesem Motto wirbt die Diakoniestation Stuttgart junge Menschen für ein freiwilliges Soziales Jahr an. Die „Roadshow“ als Aktion der Diakonie Württemberg machte dazu am 23. Mai an der Lerchenäckerschule in Esslingen halt. Einige Bufdi´s als Botschafter der Diakoniestation Stuttgart waren an diesem Tag für alle Fragen der Schülerinnen und Schüler erster Ansprechpartner und informierten auf dem Pausenhof über den Inhalt ihres Freiwilligendienstes und der eigenen Erfahrungen mit sozialer Arbeit.  Im Gepäck hatten sie den neuen Alterssimulationsanzug „GERT“, mit dem man Erfahrungen mit dem „Alt-Sein“ machen konnte. Eine tolle Sache für die jungen Schüler und alles in allem eine erfolgreiche Aktion. Bis zu den Sommerferien wird die Roadshow in ganz Württemberg unterwegs sein und fast 50 Haupt-, Realschulen und Gymnasien anfahren. Der nächste Teilnahmetermin der Diakoniestation Stuttgart ist für den 20.Juli von 9-15 Uhr am Wirtemberg-Gymnasium Stuttgart Untertürkheim geplant.

db

 

Besuch von Herrn Wölfle im Pflegebereich Mitte-Ost

Am 2. Mai folgte der neue Sozialbürgermeister der Stadt Stuttgart, Werner Wölfle, der Einladung in den Pflegebereich Mitte-Ost. Beim Kennenlernen mit Pflegedienstleitung Elisabeth Spohn und Geschäftsführer Armin Picht ging es vor allem um den Einblick in die Arbeit eines ambulanten Dienstes. Frau Spohn betonte im Gespräch die Wichtigkeit eines funktionierenden sozialen Netzwerks innerhalb der städtischen Einrichtungen. Durch stetige Zunahme von Menschen mit psychischen Problemen rücken ortsnahe Anlaufstellen für Beratungen immer mehr in den Vordergrund. Geschäftsführer Armin Picht: „Wir erleben es immer wieder, dass Patienten zu uns kommen, die bei anderen Pflegediensten bereits abgelehnt wurden. Wir kümmern uns dann eben auch um die schwierigen Fälle, weil wir das Netzwerk dazu haben.“  Herr Wölfle zeigte sich zugewandt und betonte die Wichtigkeit der Arbeit der Diakoniestation. Zustimmung fand auch die Möglichkeit,  künftig bei Plänen der Stadt zur Quartiersarbeit als Partner auf die Einrichtung zuzugehen.

 db

 

Die Diakoniestation Stuttgart ist am Samstag mit dabei!

Am 23.-24. September 2017 veranstaltet die evangelische Landeskirche in Württemberg auf dem Stuttgarter Schlossplatz DAS FESTIVAL zu 500 Jahren Reformation unter dem Motto „Da ist Freiheit“. Das Diakonische Werk ist für die Gestaltung des Samstags, das Evangelische Jugendwerk für die des Sonntags zuständig. Das Festivalwochenende soll voller Musik, Kreativität und Aktionen sein. Es ist die größte Veranstaltung zum Reformationsjubiläum in Württemberg. An diesem Festival wird sichtbar, für welche Gesellschaft Kirche und Diakonie eintreten. Beteiligung und Interaktion zeichnen dieses Festival aus.

Das FESTIVAL macht besonders am Samstag, 23.09.2017 sichtbar, für welche Gesellschaft Diakonie eintritt: Für ein lebendiges Miteinander unterschiedlicher Menschen, für Offenheit und gegenseitigen Respekt. Musik, Kreativität und Aktionen zu 500 Jahren Reformation werden Menschen aus ganz Württemberg mitten in Stuttgart begeistern: Arme und Reiche, Einheimische und Flüchtlinge, Junge und Alte, Menschen mit großen und Menschen mit kleinen Beeinträchtigungen. Alle sind willkommen. Es gibt spannende Aktionen, Musik zum Mitmachen und Genießen, leckeres Essen und zahlreiche Gelegenheiten, alte und neue Bekannte zu treffen. Seien Sie dabei, wenn es heißt: DA IST FREIHEIT.   23.09.2017 | ab 12:00 Uhr Stuttgarter Schlossplatz Eintritt frei   www.da-ist-freiheit.de Facebook: DA IST FREIHEIT – DAS FESTIVAL   Der Sonntag ist vor allem für Jugendliche ab 13 Jahren. Ab 11 Uhr geht es auf dem Schlossplatz los mit viel Musik, klugen und witzigen Beiträgen von den Bühnen, mit Jugendgottesdiensten in zwei Kirchen und im Kino und mit viel Spaß auf den Aktionsflächen.

Quelle: Diakonisches Werk Württemberg

 

Mit E-Mobilität in die Zukunft

Stuttgart, 19. Januar 2017

In den kommenden 5 Jahren sollen bis zu 60 Elektro- und Hybridfahrzeuge im ambulanten Dienst der Diakoniestation Stuttgart zum Einsatz kommen. Täglich werden über 2.500 Patienten von der Diakoniestation Stuttgart versorgt. Entsprechend groß ist der Fuhrpark mit 180 Fahrzeugen. Jetzt wird der Fuhrpark schrittweise auf umweltfreundliche Fahrzeuge umgestellt. Armin Picht, Geschäftsführer der Diakoniestation Stuttgart: „Im Bereich der Elektromobilität haben wir uns zum Ziel gesetzt, in den nächsten 5 Jahren bis zu 30% des Fuhrparks auf umweltfreundliche Fahrzeuge umzustellen. In den vergangenen 3 Jahren konnten erste Erfahrungen gesammelt werden. Elektrofahrzeuge wurden von den Mitarbeitern im ambulanten Dienst auf deren Alltagstauglichkeit getestet. Das Ergebnis – ein Elektrofahrzeug kann im Praxistest durchaus mit einem Benziner mithalten. Wir werden in den nächsten Jahren einen wichtigen Beitrag zur umweltfreundlichen Entwicklung der Landeshauptstadt leisten.“ Die mittelfristige Preisgestaltung der Hersteller und die ausreichende Anzahl von Elektrozapfsäulen in unmittelbarer Nähe der 15 Pflegebereiche sind wichtige Faktoren um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen zu. Für das Geschäftsjahr 2017 sind die ersten 10 Elektrofahrzeuge bestellt.

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Stunde der Erinnerung

Am Montag, den 28. November 2016 findet von 14 bis 15 Uhr in der Vaihinger Stadtkirche die „Stunde der Erinnerung“ statt. Geleitet wird die Andacht zur Erinnerung an die verstorbenen Patienten und Gäste aus den Bereichen Vaihingen, Rohr sowie der Tagespflege von Pfarrerin M. Hechler.  Jeder ist herzlich willkommen.

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Besuchsgruppe aus Georgien zeigte sich beeindruckt über die Arbeit der Diakoniestation Stuttgart

Bad Cannstatt, 17./18. Oktober 2016

Im Rahmen eines Projektes, welches seitens des Diakonischen Werkes Württemberg organisiert wurde, erhielten georgische Verantwortliche für Bildung und Wirtschaftsförderung einen Einblick in die Ausbildungsstrukturen für Pflegeberufe in Deutschland. Dieses Projekt wurde seitens der Diakoniestation Stuttgart durch Geschäftsführer Armin Picht und Personalreferentin Anastasia Mitidou mitbegleitet. Den Besuchern bot sich zwei Tage lang die Möglichkeit, den organisatorischen sowie auch praktischen Ablauf eines großen ambulanten Pflegedienstes kennenzulernen. Die Gruppe ging direkt mit „auf Tour“ und gewann spannende Einblicke in die Krankenwohnung, die Tagespflege sowie in vier ambulante Pflegebereiche. Die georgische Delegationsgruppe war über die Professionalität der Gesamteinrichtung sehr beeindruckt und bedankte sich herzlich für zwei gelungene Tage. Die Umsetzung im eigenen Land wird nun sicher etwas leichter fallen.

db

 

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v.l.n.r. Sabine Münzenmay, Chritstoph Wagner (DS Stuttgart), Volker Kleff, Birgit Räuchle, Dr. Albrecht Kuder, Christoph Hoffmann -Richter (Förderverein f. Alten- und Krankenpflege in Riedenberg)

Neuer E-Smart für Sillenbuch

Sillenbuch, 14.Oktober 2016.

Die Mitarbeiter des Ökumenischen Pflegebereiches Sillenbuch können sich über einen neuen Elektro-Smart freuen. Bereits in den vergangenen 3 Jahren hatte der Bereich die Möglichkeit, einen mit Strom betriebenen Smart zu testen und den Vergleich mit den Benzinern zu ziehen. „Im Praxistest eines Pflegedienstes müssen die Fahrzeuge einiges aushalten, sich im engen Stadtverkehr und vor allem auch im Winter, bei Minusgraden, als tauglich erweisen“, so Sabine Münzenmay, die Pflegedienstleiterin. Dank der Unterstützung des Fördervereins für Alten- und Krankenpflege in Riedenberg konnte nun ein neuer E-Smart den alten fließend ablösen. Möglich gemacht haben das zahlreiche Mitglieder des Vereins sowie Bewohner aus Riedenberg, die regelmäßig durch Spendengelder soziale Projekte unterstützen und sich für kranke und pflegebedürftige Menschen einsetzen. Der Vorsitzende des Fördervereins, Christoph Hoffmann-Richter: „Das Fahrzeug ist nun in Sillenbuch und Umgebung genau für diesen Zweck täglich im ambulanten Einsatz.“

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10-jähriges Jubiläum der Tagespflege/ Tag der offenen Tür

Stuttgart Vaihingen, 17.September 2016.

Anlässlich des 10- jährigen Bestehens der Tagespflege am Standort Vaihinger Markt 14, öffnete die Einrichtung an diesem Tag die Türen für alle Interessierten.
Die Besucher nutzten die Gelegenheit, um sich in den gemütlichen Räumlichkeiten umzusehen und kamen mit den Mitarbeitern ins Gespräch. Diese hatten sowohl für das leibliche Wohl der Gäste als auch für ein kurzweiliges Mitmachprogramm gesorgt.

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CSD

Die Diakoniestation Stuttgart beim Christopher-Street-Day am 30.Juli 2016

Ein gelungener Auftritt und viele strahlende Gesichter beim diesjährigen CSD.

„Für ein selbstbestimmtes Leben“ – das Motto der Diakoniestation Stuttgart passt auch hier!

Die Mitarbeiter, die den CSD-Umzug in Eigenregie und mit viel Elan gestaltet haben, hatten viel Spaß und waren mit Feuereifer dabei.

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v.l.n.r. Fr. Spohn, Fr. Hermann, Hr. Picht, Fr. Strohmaier, Hr. Schultz-Berg, Fr. Roos, Hr. Tibke

Festakt 30 Jahre Krankenwohnung begangen

Jubiläumsgottesdienst mit anschließendem Festprogramm

Stuttgart-Gablenberg, 26. Juli 2016.
Alten und pflegebedürftigen Menschen vorübergehend ein möglichst familiäres Zuhause zu bieten, gelingt seit 1986 in der kleinen Krankenwohnung der Diakoniestation Stuttgart. Viel Unterstützung, Herzblut, Engagement, Freunde, Förderer, Gönner und eine Vielzahl Mitstreiter waren notwendig, um die Krankenwohnung bis heute zu erhalten.
Das 30-jährige Bestehen wurde zu Beginn mit einem feierlichen Gottesdienst in der Petruskirche zu Gablenberg und anschließendem Festakt in der benachbarten Petruskirchengemeinde begangen. Dekan Eckart Schultz-Berg begrüßte die Gäste mit einem biblischen Wort.
Unter den anwesenden Gästen befanden sich Sozialbürgermeisterin Isabel Fezer, sowie Bezirksvorsteherin Tatjana Strohmaier, die zu einem Grußwort geladen waren.
Armin Picht, Geschäftsführer der Diakoniestation Stuttgart dankte den Anwesenden für ihr Engagement und erinnerte an die Anfänge der Krankenwohnung.
Die Krankenwohnung mit ihren 8 Betten gehört zur Diakoniestation Stuttgart, die mit ihren rund 2.500 Kunden und rund 500 Mitarbeitern zum größten ambulanten Versorger häuslicher Pflege in der Landeshauptstadt gehört. Das Dienstleistungsangebot der Krankenwohnung umfaßt neben der pflegerischen Versorgung, die durch Pflegefachkräfte erbracht wird auch betreuerische Leistungen, die der Förderung der Eigeninitiative und Aktivierung der Gäste dienen. Zu den Angeboten gehören u.a. spezielles Gedächtnistraining, Singen oder das gemeinsame Zubereiten einer Mahlzeit. Vor allem an Demenz Erkrankte fühlen sich in der kleinen und heimelig eingerichteten Krankenwohnung wohl.
Für Angehörige, die in den Urlaub fahren oder sich für ein paar Stunden eine Auszeit vom Pflegealltag gönnen möchten, ist die Krankenwohnung die richtige Adresse. Gerade auch für die erste Zeit nach einem Krankenhausaufenthalt. Die Aufenthaltsdauer reicht von ein paar Stunden bis hin zu mehreren Wochen. Dafür stehen zwei Einzel- und drei Doppelzimmer bereit.
Anschrift:
Krankenwohnung Gablenberg
Gablenberger Hauptstraße 104
70186 Stuttgart
Kontakt: Susanne Hermann, Tel. 0711 484783
www.ds-stuttgart.de

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Teilnahme am Christopher Street Day am 30. Juli 2016

Die Idee zur Teilnahme an der diesjährigen CSD-Parade am 30. Juli kam Claudia Kofron und Sabine Münzenmay bereits vor einem Jahr, als die beiden selbst den vorbeifahrenden Umzugswagen zugewunken haben. „Das ist so toll, das sollten wir als Diakoniestation Stuttgart auch machen“, stellten die beiden schnell fest.Sabine Münzenmay aus dem Pflegebereich Sillenbuch und Claudia Kofron aus dem Pflegebereich Feuerbach schmiedeten die ersten Pläne. Schnell konnte der Geschäftsführer der Diakoniestation Stuttgart, Armin Picht, vom Vorhaben überzeugt werden und unterstützt seither das Projekt der beiden Pflegedienstleitungen. Seit der Anmeldung im Mai laufen die Vorbereitungen nun auf Hochtouren.Gut 30 Mitarbeiter aus 15 Pflegebereichen sind inzwischen zur Teilnahme angemeldet und freuen sich auf ein tolles Fest und darauf, gemäß dem diesjährigen Motto für rund 200.000 erwartete Besucher, „SICHTBAR“ zu sein. Unterstützung findet die Diakoniestation Stuttgart auch von der Diakoniebeauftragten der ev. Kirche Feuerbach, Daniela Waldenmaier. „ Das Thema LSBTTIQ ist für mich ganz klar auch ein Thema der diakonischen Arbeit“.Werbung wurde geschaltet, der LKW, die Musikanlage, 39kg Bonbons und T-Shirts für die Teilnehmer warten nun auf ihren Einsatz. Der Werbebanner war schnell entworfen gemäß dem Leitbild der Diakoniestation Stuttgart – für ein selbstbestimmtes Leben – und sagt damit alles aus.Pflegedienstleitung Sabine Münzenmay, 42 Jahre alt und Mutter von zwei Kindern, hat lange im Ausland gelebt und Diskriminierung hautnah miterlebt. „die Diakoniestation steht für mich als Unternehmen, das den Menschen in all seiner Herrlichkeit annimmt und bedingungslos akzeptiert in seinem Mensch sein“. Das möchten wir nun nach Außen tragen. Pflegedienstleitung Claudia Kofron, 45 Jahre alt und bereits seit fast 30 Jahren in der Pflege tätig sagt: „Diese Aktion liegt mir nicht nur beruflich sondern auch privat sehr am Herzen! Wir Menschen müssen endlich lernen andere Religionen, Lebensstile oder Sexualität zu akzeptieren!“

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Bequem Einkaufen von zu Hause aus

Neues Angebot im Mahlzeitendienst

Juni 2016
Kunden unseres Mahlzeitendienstes haben ab sofort die Möglichkeit, sich ihren Wocheneinkauf gemeinsam mit dem Mittagessen ins Haus bringen zu lassen. So sparen sie sich und den Angehörigen die Zeit für den Einkauf und können sich statt dessen anderen Dingen widmen. Aus einem Produktkatalog von regionalen Händlern, trifft man die Auswahl der gewünschten Lebensmittel, die dann anschließend jeweils mittwochs und freitags geliefert werden.
Informationen zum Service erhält man unter der Rubrik „Mahlzeitendienst“ hier auf der Homepage.

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Tag der Pflege

Internationaler Tag der Pflege

Stuttgart, 12. Mai 2016

Zum internationalen Tag der Pflege meldete sich die Diakonie mit einem bundesweiten Aktionstag* zu Wort. Deutschlandweit verteilten Mitarbeitende diakonischer Pflegeeinrichtungen Blumen, an denen Banderolen angebracht waren mit dem Motto: „Unsere Pflege – eine runde Sache!“

Die Diakoniestation Stuttgart schloss sich auch in diesem Jahr dieser Aktion an, indem sie mit Mitarbeitern auf dem Stuttgarter Marktplatz präsent war und 350 Rosen an Passanten verteilte. Viele, die selbst ihren Angehörigen zu Hause pflegen, fühlten sich verstanden und bestärkt und waren froh, mal darüber plaudern zu können.

Bei der Aktion soll deutlich werden, dass die Diakonie in ganz Deutschland wohnortnahe Angebote für pflegebedürftige Menschen bereithält und damit ein verlässlicher und starker Partner für die Pflege ist. Damit das so bleiben kann, braucht es vor allem auch attraktive Ausbildungsplätze in der Pflege. Es müssen Möglichkeiten geschaffen werden, auch im fortgeschrittenen Alter noch gerne und gesund im Beruf arbeiten zu können. Tarifliche Vergütungen – wie in der Diakonie üblich- dürfen die Kostenträger bei den Verhandlungen nicht in Frage stellen.

*Mit der Aktion wird jedes Jahr anlässlich des Geburtstages von Florence Nightingale auf die Situation in der Pflege aufmerksam gemacht. Florence Nightingale(1820-1910), war die Begründerin der modernen Pflege.

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Verabschiedung Pflegedienstleiterin Erika La Macchia

Zur Verabschiedung von Pflegedienstleiterin Erika La Macchia aus dem Bereich Bad Cannstatt fanden sich am 18. März viele Gäste in den Ludwig Raiser Saal ein.

Nach 22 Dienstjahren bei der Diakoniestation Stuttgart durfte sie nun   den wohlverdienten Ruhestand antreten und wird sich künftig auf ihre Familie und Hobbys, wie das Reisen, freuen.

Im engen Mitarbeiterkreis lies man die Jahre bei der Diakonie noch einmal Revue passieren, die die 63- Jährige durchlaufen hat und als Person geprägt haben. Geschäftsführer Armin Picht sowie auch Christoph Barth vom Diakonieverein Bad Cannstatt würdigten die langjährige Treue zur Einrichtung. Als Dankeschön gab es einen gut gefüllten italienischen Präsentkorb. Aus dem Kollegen- und Mitarbeiterkreis gab´s obendrauf noch einen Reisegutschein und die dafür benötigten Reiseutensilien.

db

Diakoniestation kritisiert Geschäftspraktiken der Krankenkasse DAK-Gesundheit

Mitteilung vom 22.Juli 2015

„Die DAK-Gesundheit ist ein Partner, auf den Sie sich Ihr Leben lang verlassen können.“ Das schreibt die drittgrößte deutsche Krankenkasse auf ihrer Homepage. Mindestens 70 Stuttgarterinnen und Stuttgarter und ihre Angehörigen dürften das mit dem Sich-verlassen-können derzeit etwas anders sehen.

Denn seit rund vier Wochen lehnt bei ihnen die DAK-Gesundheit sämtliche ärztlich verordneten Pflegeleistungen rigoros und ohne Angaben von Gründen ab. Dies berichteten heute Armin Picht, Geschäftsführer der Diakoniestation Stuttgart, und Andrea Langenstein von der Stabstelle Pflegemanagement der Diakoniestation Stuttgart vor Vertretern der Presse. „Wir sind schon einige Jahre im Geschäft, aber einen so eklatanten Verstoß habe ich noch nicht erlebt“, sagt Geschäftsführer Armin Picht.

Die vom evangelischen Kirchenkreis getragene Diakoniestation Stuttgart ist mit rund 2.500 Patientinnen und Patienten der größte ambulante Pflegedienst in Baden-Württemberg. Klagen über die fragwürdigen Geschäftspraktiken der DAK sind mittlerweile bundesweit zu hören, die Fachzeitschrift CareKonkret berichtet in ihrer Juliausgabe darüber.

Durch die pauschale Ablehnung von Leistungen, die den Versicherten nach Sozialgesetzbuch 5 rechtlich zustehen, werden die meist betagten Patienten und ihre Angehörigen „massiv verunsichert“, sagt Andrea Langenstein. Sie unterstützt die Patienten der Diakoniestation, indem sie sie bei der Formulierung von Widersprüchen unterstützt. Die Fälle, die sie schildert, sind haarsträubend. Da sollen beispielsweise Nachbarn einen „Einlauf mit Enddarmausräumung“ bei einer betagten Patientin übernehmen. „Wenn das nicht fachkundig gemacht wird, kann es sein, dass die Patientin unerträgliche Schmerzen bekommt und ins Krankenhaus eingeliefert werden muss“, sagt Langenstein. Ein 106-jähriger Patient soll sich seinen Kompressionsverband selbst abnehmen. Das kann er aber nicht. Bei einer weiteren Patientin weigert sich die Krankenkasse, das wöchentliche Herrichten der Tabletten zu bezahlen. Kostenpunkt: 14,53 Euro pro Woche. Die Patientin nimmt täglich zehn unterschiedliche Medikamente ein. Fatal, wenn sie diese durcheinanderbringt.

In all diesen Fällen werden die Patientinnen und Patienten nach wie vor von der Diakoniestation betreut. Das versteht sich für Picht und Langenstein von selbst, „die Pflege muss weiter erbracht werden, wir können die Menschen nicht sich selbst überlassen“, sagt Andrea Langenstein.

Die Ablehnungen der DAK erfolgen ohne inhaltliche Prüfung. „Teilweise kommen sie bereits fünf Minuten, nachdem wir die ärztlichen Verordnungen per Fax an die Kasse gesandt haben, aus dem Faxgerät“, berichtet Andrea Langenstein. Gemeinsam mit den Ablehnungen verschickt die Krankenkasse Fragebögen mit Fragen zum privaten Umfeld der versicherten Person. Ein Vorgehen, das gegen Bestimmungen des Datenschutzes verstößt, in diesem Punkt sind das Diakonische Werk Baden und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) einer Meinung. Die Fragen zum sozialen Umfeld sind nach Armin Pichts Überzeugung auch deshalb nicht gerechtfertigt, weil es Aufgabe des verschreibenden Arztes ist, die Notwendigkeit von Verschreibungen zu prüfen. „Der Arzt macht sich doch selbst ein Bild davon, ob ein Patient eine Leistung selber erbringen kann oder ob es Angehörige übernehmen können, bevor er die Leistung verordnet“, sagt Picht.

Über die Gründe der fragwürdigen Praxis der DAK können Picht und Langenstein nur rätseln. „Eine Angehörige berichtet, ein DAK-Mitarbeiter habe am Telefon gesagt: ‚Wir müssen sparen‘“, sagt Langenstein. Allerdings macht häusliche Krankenpflege in der Summe nur rund drei Prozent der gesamten Krankenkassen-Ausgaben aus. Auch andere Krankenkassen lehnten gelegentlich ärztliche Verordnungen ab, sagt Picht. Allerdings nur in Einzelfällen, etwa, wenn der Sachbearbeiter eine Nachfrage hat oder wegen eines Formfehlers.

Übrigens: Auf Seiten der DAK-Gesundheit war bisher noch kein „adäquater Gesprächspartner“ zum Gespräch mit den Verantwortlichen der Diakoniestation Stuttgart bereit, berichtet Picht. Ein Unternehmenssprecher wies heute auf Presseanfrage die Vorwürfe zurück. Grundsätzlich werde „jeder Antrag auf Pflegeleistungen qualifiziert und sachgerecht geprüft“. Eigentlich erstaunlich. Denn die Diakoniestation Stuttgart und zahlreiche weitere Pflegedienste haben in den vergangenen Wochen einen komplett anderen Eindruck gewonnen.

cs

Weitere Pressemitteilungen zum Nachlesen:Pressemitteilungen DAK

Auch das SWR Fernsehen hat am 29.7. in seiner Landesschau darüber berichtet. http://swrmediathek.de/

 

300 Blumen-Botschaften am Tag der Pflege

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Stuttgart, 12. Mai 2015. Zum Tag der Pflege am 12. Mai hat sich die Diakonie mit einem bundesweiten Aktionstag zu Wort gemeldet. Deutschlandweit haben Mitarbeitende diakonischer Pflegeeinrichtungen Blumen verteilt, an denen Banderolen angebracht waren mit Aussagen wie „Jeder Mensch hat das Recht auf gute und würdevolle Pflege!“ oder „Menschliche Pflege braucht Menschen, die sie leisten!“

Die Diakoniestation Stuttgart schloss sich dieser Aktion an und verteilte dazu 300 Rosen mit Blumen-Botschaften an Passanten auf dem Stuttgarter Marktplatz.

Die Zunahme der Zahl alter Menschen, die mit immer schwereren Erkrankungen gepflegt werden und der Fachkräftemangel führen zu einer größer werdenden Arbeitsverdichtung beim Pflegepersonal. Lösungen zu finden, die hohe Qualität der Pflege zu gewährleisten, ist der Diakoniestation ein großes Anliegen. Auch diakonische Pflegedienste und Pflegeheime stehen unter wirtschaftlichem Druck. Sie befürchten, dass gute Pflege künftig nicht mehr wie bisher geleistet werden kann. Hauptgrund dafür ist die schwierige Finanzierung. In den vergangenen Jahren sind die Kosten gestiegen. Die Pflegekassen, Kranken-kassen und Sozialhilfeträger haben ihre Vergütungen aber nicht entsprechend angehoben. Dies hat zu einer Unterfinanzierung der Pflegeleistungen geführt.

Der große wirtschaftliche Druck auf die Einrichtungen hat auch den Zeitdruck auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steigen lassen. In der ambulanten Pflege müssen in einer Pflegetour 20 bis 30 Prozent mehr Patienten versorgt werden als vor 15 Jahren. Weil mit der Pflegereform Klienten mehr Leistungen wählen können, brauchen die Pflegekräfte mehr Zeit für gute Beratung.

Die Diakonie fordert eine deutliche Anhebung der finanziellen Leistungen der Pflegeversicherung.

db

Mitteilung vom 31.10.2014

Die Diakoniestation Stuttgart-Filder in die Diakoniestation des Kirchenkreises durch Betriebsübergang zu integrieren ist für den 1. Januar 2015 geplant.

Ein wichtiger Grundsatz der Diakoniestationen ist es, orts- und gemeindenah zu pflegen. Dies geschieht durch Pflegebereiche, die über die Stadt verteilt sind. Bisher wurde der Bereich Stuttgart-Fildern  (es gibt auch eine Station Filder in Bernhausen) von einer eigenen Diakoniestation der dortigen Evangelischen Kirchengemeinden versorgt, während die Innenstadtgemeinden und der Bereich Bad Cannstatt und Umgebung bereits von der Diakoniestation des Kirchenkreises betreut wurden. Der Filderbereich soll nun in die Kirchenkreisdiakoniestation integriert werden. Die Pflegebereiche und die Angebote auf den Stuttgarter Fildern werden erhalten. Für die Patienten ändert sich durch diesen Betriebsübergang nichts, ebenso werden alle  Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen übernommen.

Die Nähe zu den Patienten in den Stadtteilen und die Vernetzung mit den Kirchengemeinden vor Ort ist  traditionell ein wichtiger Bestandteil der Angebote der Diakoniestation. „Mit allen Beteiligten wollen wir gemeinsam eine gute und verlässliche Patientenversorgung in unseren 15 Pflegebereichen gestalten. Ändern werden sich einige Organisationsstrukturen. Geplant ist, dass bspw. die Verwaltungsarbeiten zukünftig zentral erledigt werden“,  so Armin Picht, Geschäftsführer der Diakoniestation Stuttgart.  Der Vorsitzende der Diakoniestation Stuttgart, Dekan Schultz-Berg, ist ebenfalls von der Richtigkeit des Zusammenschlusses überzeugt und sieht Chancen: „Die Patienten profitieren von dieser Maßnahme, weil es zu einem gegenseitigen Austausch von Pflege-Know-how kommen wird und es in einer großen Diakoniestation noch bessere Möglichkeiten der Versorgung spezieller Pflegeanforderungen wie z. B. in der Behandlung von schwierigen Wunden oder bei der Betreuung von Diabetespatienten geben wird. Auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Diakoniestation ist eine größere Station attraktiver, da sie Möglichkeiten der Weiterentwicklung und des Aufstieges bietet“. Gerhard Fürst, der Aufsichtsratsvorsitzende der Diakoniestation Stuttgart-Filder: „ Wir freuen uns über die künftige  Zusammenarbeit und dabei insbesondere über die Sicherstellung der diakonischen Versorgung auf den Fildern und den Erhalt der Arbeitsplätze“

Zum Hintergrund
Die Diakoniestation Filder versorgt derzeit ca. 650 Patientinnen und Patienten zwischen Vaihingen und Plieningen (mit Ausnahme von Möhringen). In ihr gibt es ca. 75 Vollzeitstellen. Die Diakoniestation des Kirchenkreises versorgt derzeit ca. 1.900 Patienten und Patientinnen vorwiegend im Innenstadtbereich, den Neckarvororten, in Sillenbuch, Feuerbach und Weilimdorf (mit Ausnahme Zuffenhausen). Sie hat ca. 200 Vollzeitstellen. Die ambulante Versorgung von über 2.500 Patientinnen und Patienten zu Hause, entspricht dem Versorgungsvolumen von ca. 15 Altersheimen oder 5 großen Kliniken in Stuttgart.  Die Verwaltung der Diakoniestation Stuttgart befindet sich in der Bahnhofstraße 27 in Stuttgart-Bad Cannstatt. Geschäftsführer ist Herr Armin Picht. Vorsitzender der Diakoniestation Stuttgart ist Herr Dekan Eckart Schultz-Berg. Beide Diakoniestationen werden zusammen 15 ortsnahe Pflegestützpunkte unterhalten, dazu kommt ein Mahlzeitendienst, eine Praxis für Ergotherapie, die Krankenwohnung Gablenberg und eine Tagespflegeeinrichtung. In Kooperation bietet die Diakoniestation einen Hausnotrufdienst an.

 

Juli 2014 – IQD- Siegel für 11 Pflegebereiche erhalten

Erstmals wurde die Diakoniestation Stuttgart nun mit allen 11 Pflegebereichen gleichzeitig vom Institut für Qualitätskennzeichnung von sozialen Dienstleistungen – kurz IQD- mit dem Siegel ausgezeichnet.
Die Pflegebereiche Sillenbuch, Hedelfingen, Untertürkheim, Bad Cannstatt, Mühlhausen, Weilimdorf, Feuerbach, Seidenstraße-Nord, Botnang/ West, Markus-Süd und Mitte-Ost wurden nacheinander überprüft. Das Verfahren beinhaltet eine anonyme Befragung aller Kunden und Mitarbeiter, sowie eine Besichtigung der Gutachter direkt vor Ort, um die vorhandene Struktur- und Prozessqualität zu überprüfen.
Alle Bereiche haben die Prüfung erfolgreich bestanden und erhalten erneut das IQD-Qualitätssiegel. „Wir freuen uns sehr über die Qualitätssiegel“, so der Geschäftsführer Armin Picht „Wir danken allen Mitarbeitern für Ihr großes Engagement“.

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Experten diskutierten über Zukunft am internationalen Tag der Pflege

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Bad Cannstatt, 12. Mai 2014, 19.30 Uhr.

Im Ludwig-Raiser-Haus füllen sich langsam die Plätze, viele Interessierte sind der Einladung der Diakoniestation Stuttgart zur Podiumsdiskussion anlässlich des bundesweiten Aktionstages Altenpflege gefolgt.

Würdevolle Pflege, Attraktive Ausbildung, Gerechte Finanzierung, Familiäre Entlastung“, lauteten die zentralen Forderungen diakonischer Einrichtungen und machten damit auf die kritische Situation der Altenpflege aufmerksam.

Dafür beteiligten sich die Stuttgarter Bundestagsabgeordnete Karin Maag, Mitglied im Bundestags-Gesundheitsausschuss, Geschäftsführerin Sabine Bergmann-Dietz vom städtischen Sozialunternehmen „Leben und Wohnen“, AOK-Geschäftsführer Christian Kratzke, Geschäftsführer Armin Picht von der Diakoniestation Stuttgart und Peter Hülle, der Leiter der Kreisdiakoniestelle Bad Cannstatt an einer knapp 2-stündigen Diskussionsrunde.

Ambulante Pflegedienste, die finanziell an Grenzen geraten, Mangel an Fachkräften – die Liste der Krisensymptome in der Pflege alter und kranker Menschen ist lang. „Die Herausforderung, gute Voraussetzungen für gute Pflege zu schaffen, wird in Zukunft noch deutlicher anwachsen“, so Armin Picht, Geschäftsführer der Diakoniestation Stuttgart. Denn die Zahl von alten und pflegebedürftigen Menschen steigt in den kommenden Jahrzehnten kräftig an. „Wir gestalten heute die Strukturen, in denen wir später alt werden“, lautet dann auch der Untertitel der Veranstaltung.

Die Gesprächsrunde wurde moderiert vom „Nachtschicht“-Pfarrer Ralf Vogel.

Diakonische Einrichtungen in ganz Deutschland beteiligten sich mit Aktionen am „Aktionstag Pflege“.

Laut Diakonie Württemberg steigt die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland weiter erheblich. Waren im Jahr 2010 noch 4,2 Millionen Menschen älter als 80 Jahre, werden es im Jahr 2050 10 Millionen sein. Gleichzeitig wird die Zahl der Fachkräfte abnehmen. Voraussichtlich werden allein in Baden-Württemberg bis zum Jahr 2030 zusätzlich rund 50.000 Pflegekräfte gebraucht.

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Wegbereiter im Dschungel der Pflegegesetze

Pressemitteilung im März 2014

Konkurrenzloser Service: Susanne Hermann und Silke Krist von „Diana ambulant“ der Diakoniestationen Stuttgart sorgen für einen reibungslosen Übergang aus dem Krankenhaus in die häusliche Pflege.

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Susanne Hermann und Silke Krist

Wenn hilfsbedürftige Patienten aus dem Krankenhaus entlassen werden, sind sie und ihre Angehörigen mit der Situation oft überfordert. Nachsorge und Pflege müssen organisiert werden, also der Pflegedienst informiert, ärztliche Verordnungen rasch beschafft werden, Pflegematerial und Hilfsmittel vorhanden sein.

Einen ganz besonderen Service für diese Stress-Situation haben die Diakoniestationen Stuttgart mit ihrem Dienst „Diana ambulant“ im Angebot. Die beiden Diana-Mitarbeiterinnen Susanne Hermann und Silke Krist behalten im Dschungel von Paragrafen, Therapien und Maßnahmen den Überblick und organisieren einen reibungslosen Übergang in die Versorgung zu Hause. Im Unterschied zum Krankenhaus-Sozialdienst, welcher dafür Sorge trägt, dass die Anschluss-Pflege grundsätzlich sichergestellt ist, regelt „Diana ambulant“ den Übergang in die häusliche Pflege im Detail. Denn seit der Einführung von Fallpauschalen in den Krankenhäusern werden Patienten immer früher entlassen. „Da muss in kurzer Zeit viel entschieden und geregelt werden“, erläutert Krist.

Susanne Hermann und Silke Krist haben beide in der Pflege gearbeitet und darüber hinaus schon seit Jahren mit Übergängen in neue Pflegesituationen zu tun. Krist ist Krankenschwester und Pflegeberaterin. Sie hat gelernt, die Bedürfnisse ihrer Kunden zu erkennen und die notwendigen Schritte für eine gute Betreuung in die Wege zu leiten. Und die gelernte Altenpflegerin Susanne Hermann hat jahrelang die Kurzzeitpflege der Diakoniestation geleitet, kennt von daher sehr genau die Herausforderungen beim Übergang vom Krankenhaus nach Hause.

Dass immer differenziertere Angebote rund um die Pflege stark an Bedeutung gewinnen, kommt nicht von ungefähr. Mit der steigenden Lebenserwartung nimmt auch die Zahl an pflegebedürftigen Menschen rapide zu. Immer mehr berufstätige Menschen erleben eine „Sandwichposition“, sagt Silke Krist. Auf der einen Seite sind sie verantwortlich für Kinder, die noch in Schule oder Ausbildung sind. Andererseits kümmern sie sich um ihre älter werdenden Eltern. Von guten  Angeboten für Pflegebedürftige profitiert deshalb auch die jüngere Generation.

Hermann und Krist werden auf Anfrage der Krankenhäuser aktiv. Meist wendet sich ein Arzt, eine Ärztin oder der Krankenhaussozialdienst an sie. Nur wenn jemand, der schon Kunde der Diakoniestation ist, ins Krankenhaus kommt, werden sie von sich aus aktiv. Sie nehmen Kontakt mit der Klinik auf uns tragen dafür Sorge, dass die Rückkehr in die häusliche Pflege gut vorbereitet wird. „Manchmal haben wir dafür mehrere Tage Zeit, manchmal muss der Übergang aber auch binnen weniger Stunden gemanagt werden“, berichten sie.

In der Regel haben Hermann und Krist nur kurzfristig mit ihren einzelnen Kundinnen und Kunden Kontakt. Trotzdem „gibt die Arbeit schon ein gutes Gefühl“, sagt Silke Krist lachend. Es sei eben gut, zu wissen, dass durch ihre Arbeit der Übergang in die häusliche Pflege besser gelingt. Susanne Hermann fügt nachdenklich dazu: „Und manchmal rufen wir ein paar Wochen später an, ob alles gut ist. Dann kann ich den Fall für mich beruhigt abschließen.“

cs

Für die Patienten: Aktionstag der Diakoniestationen

Am 14. September veranstalteten die Stuttgarter Diakoniestationen einen Aktionstag. Über 100 Mitarbeitende aus Pflege und Verwaltung folgten dem Aufruf und verteilten auf dem Stuttgarter Marktplatz Informationen über die ihrer Meinung nach viel zu geringe finanzielle Anerkennung ihrer Arbeit durch die Kranken- und Pflegekassen.

Buntes Bild, ernste Situation: Aktionstag der Stuttgarter Diakoniestationen
Hören Sie dazu den Radiobeitrag SWR1!

„Wir sind auf 180!“ „Pflege gibt viel, bekommt wenig!“ oder „Wir wollen helfen – was tun die Kassen“ – mit diesen Slogans warben die Diakonie-Mitarbeitenden für ihr Anliegen. Sie waren mit 50 Diakonie-Autos in einer Sternfahrt zum Marktplatz gefahren. Doch so bunt das Bild auch war: Die Lage ist sehr angespannt. Die Schere zwischen angemessenen Löhnen für die Kolleginnen und Kollegen und dem, was die Kranken- und Pflegekassen für häusliche Pflege bezahlen, geht immer weiter auseinander. Die Tariflöhne sind in den letzten neun Jahren um 17 Prozent gestiegen. In den Verhandlungen mit den Krankenkassen und Pflegekassen konnte im selben Zeitraum aber nur eine Erhöhung von 8 Prozent erreicht werden.
„Es geht uns nicht um uns selbst, sondern um mehr Zeit für die Patienten“, erklärte der Stuttgarter Kirchenpfleger Hermann Beck, Leiter der Verwaltung des Kirchenkreises und Sprecher der Diakoniestationen. Denn „mehr Zeit für mehr Zuwendung – das hat was mit der Würde der Menschen zu tun.“ Dass die Kranken- und Pflegekassen bei der finanziellen Honorierung der häuslichen Pflege knausrig sind, obwohl sie derzeit satte Überschüsse erwirtschaften, empört Beck: „Häusliche Pflege ist wichtig. Wenn sie wegfiele, wäre das ein Verlust für den gesellschaftlichen Zusammenhalt!“
Claudia Kofron, Pflegedienstleitung bei der Diakoniestation Stuttgart, rief ins Megafon: „Wir werden von Bürokratie erschlagen. Liebe Passanten, ihr werdet auch mal alt. Ihr solltet euch fragen, wer euch mal pflegen wird, wenn die Entwicklung so weitergeht!“
Auch Dekan Eckart Schultz-Berg, der Vorsitzende der Diakoniestation Stuttgart, unterstützte die Aktion. „Die Stuttgarter Diakoniestationen betreuen 3.000 Menschen zu Hause. Wenn es sie nicht gäbe, bräuchten wir in Stuttgart 30 zusätzliche Pflegeheime mit je 100 Plätzen, das muss man sich mal klar machen“, sagte er. Nach seiner Beobachtung leisten die Pflegekräfte einen hohen Einsatz. Der Dienst am Menschen brauche einen gewissenhaften und präzisen Einsatz – „man darf eine Insulinspritze nicht mal eben eine Stunde später geben“. Doch für diesen Einsatz würden sie schlecht bezahlt. Dass die Kassen bei ihrer Finanzierung außerdem keine Zeitpuffer für zwischenmenschliche Zuwendung einplanen, sei nicht gut.

cs

02.07.2013

Innovativ: Diakoniestation Stuttgart plant Senioren-WG

Alten und pflegebedürftigen Menschen möglichst lange ein würdiges Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen, das ist ein wesentliches Ziel der Diakoniestation Stuttgart. Doch es geht nicht immer. Eine Senioren-WG wird künftig neuer Baustein im Diakonie-Angebot sein.

Mit rund 2.000 betreuten Menschen und 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Diakoniestation Stuttgart der größte Anbieter für häusliche Pflege in Baden-Württemberg. Sie hat ein breites Angebot von Dienstleistungen rund um die Pflege. Nun wird ein weiteres, modernes Angebot vorbereitet. Eine „Senioren-WG“ mit acht Plätzen. Der Start ist für 2014 geplant. Konzept steht – Immobilie wird gesucht Im Lauf des Jahres 2014 soll die WG starten. In der Wohngemeinschaft können demenziell erkrankte Menschen in einem überschaubaren Umfeld leben und sich wie in einem „normalen“ Zuhause fühlen. „Für Pflege und Betreuung ist durch die Diakoniestation gesorgt“, verspricht Kathrin Ehret, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Armin Picht das Geschäftsführer-Duo der Diakoniestation Stuttgart bildet. Angehörige würden entlastet, ohne sie aus ihrer Verantwortung zu entlassen. Die WG ist als wohnortnahes Angebot geplant, die Angehörigen sollen mit einbezogen werden.
Der Bedarf nach Wohnformen für demenziell erkrankte Menschen ist hoch und wächst stetig weiter. Schon jetzt leben rund 1,4 Millionen Menschen mit Demenz in Deutschland. Die Alzheimer-Gesellschaft geht bis zum Jahr 2050 von einer Verdoppelung der Zahl aus. „Alle reden von der Senioren-WG – wir bieten sie an“, sagt Kathrin Ehret. Eine Studie aus Berlin habe gezeigt, dass das Leben in solchen WGs das Wohlbefinden von demenziell erkrankten Menschen verbessere. Noch ist offen, in welchem Stadtteil die erste Senioren-WG der Diakoniestation startet. „Das hängt davon ab, wo wir eine geeignete Wohnung finden“, erklärt Ehret. Gespräche mit Wohnbaugesellschaften laufen schon, aber auch Immobilien von privat kommen in Frage. Wenn das Konzept greift, kann die Diakoniestation sich vorstellen, weitere WGs zu gründen. Mut macht dabei das Vorbild Freiburg im Breisgau. Dort gibt es bereits eine Reihe von Senioren-WGs, in Fachkreisen wird vom „Freiburger Modell“ gesprochen. Konzentration auf ambulante Pflege – Kurzzeitpflegeeinrichtung wird geschlossen
Zur Neuerung im Angebot der Diakoniestation gehört aber auch die Schließung eines Arbeitsbereiches. Die Kurzzeitpflege auf dem Gelände des Robert-Bosch-Krankenhauses soll Ende September 2013 ihre Arbeit einstellen. Die Einrichtung mit 30 Plätzen war in den vergangenen Jahren nur noch schlecht belegt, erläuterte der Cannstatter Dekan Eckart Schultz-Berg. Er ist Vorsitzender des Diakoniestation-Ausschusses des Evangelischen Kirchenkreises Stuttgart. Für Schultz-Berg ist es Ausdruck des diakonischen Auftrags der Kirche, dass ihre Diakoniestation neue Wege geht, um das Ziel einer wohnortnahen Pflege zu erreichen.
Der Grund für die geringe Auslastung liege darin, dass immer mehr Pflegeheime Kurzzeitpflegeplätze anbieten. Eine reine Kurzzeitpflegeeinrichtung sei nicht mehr gefragt und auch wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll. Die gute Nachricht: Mitarbeitende werden nicht entlassen. Die Diakoniestation Stuttgart ist groß genug, um allen Mitarbeitenden der Kurzzeitpflege eine Weiterbeschäftigung in einem der Arbeitsfelder der Diakoniestation anbieten zu können. Die Diakoniestation werde sich zukünftig ganz auf ihre Kompetenz als Anbieterin guter ambulanter Pflege konzentrieren. Mit ihren elf Pflegebereichen ist sie in vielen Stadtbezirken präsent. „Wir sind Teil der Versorgungsstruktur und der Stadtteilkultur“, betont Geschäftsführer Armin Picht. Von Mahlzeitendienst über Nachbarschaftshilfe, Pflege und pflegerische Dienstleistungen biete die Diakoniestation ein breites Angebot aus einer Hand. „Dieses Angebot aus einer Hand ist es, was viele unserer Kunden wünschen“, sagt Picht.

cs